Kennen Sie folgende Probleme Ihres Kindes beim Schreiben?

 

 

 

  • Reversionen: innerhalb eines Wortes werden Buchstaben verdreht, besonders oft bei den Buchstabenpaaren
    "b-d" und "p-q".

 

  • Reihenfolgefehler: in einem Wort werden die Buchstaben umgestellt.
  • Einzelne Buchstaben oder Wortteile werden ausgelassen.
  • Falsche Buchstaben oder Wortteile werden eingefügt.
  • Regelfehler: Fehler in der Groß- und Kleinschreibung, Dehnungsfehler.
  • Wahrnehmungsfehler: ähnlich klingende Buchstaben
    werden verwechselt, z.B. "d-t" oder "g-k".
  • Fehlerinkonstanz: auch nach angestrengtem Üben
    wird dasselbe Wort immer wieder unterschiedlich falsch geschrieben.

 

 

 

Oder beim Lesen?

 

  •  Startschwierigkeiten beim Vorlesen, langes Zögern oder Verlieren der Zeile im Text
  •   niedrige Lesegeschwindigkeit
  •   ungenaues Betonen des Textes
  • Wörter im Satz oder Buchstaben in den Wörtern werden vertauscht

 

 

 

Zur Diagnostizierung einer Lese- oder Rechtschreib-Schwierigkeiten werden verschiedene Testverfahren eingesetzt. Standardmäßig handelt es sich dabei um

 

  • einen standardisierten und normierten Rechtschreibtest
  • einen standardisierten und normierten Lesetest
  • und einen Test zur allgemeinen kognitiven Leistungsfähigkeit (intellgenztest)

 

Je nach Art und Ausmaß der Schwierigkeiten schließen sich evtl. weitere Tests (zur Konzentrationsfähigkeit, zur Merkfähigkeit, etc.) an.

 

 

 

Diese Testungen werden in der Praxis in kürzester Zeit durchgeführt. Alle weiteren Schritte besprechen wir gemeinsam in einem Abschlussgespräch.